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Tag 40-50, Nuwara Eliya

Nuwara Eliya liegt hoch im Gebirge. Nach Wochen am Strand war das eine willkommene Abwechslung. Man fühlte sich wie in einem anderem Land.

 

 

Für alle Golfer: Ein toller Golfplatz, spielen zwischen Palmen. Allerdings nur am Vormittag gut bespielbar, da am Nachmittag das Wetter umschlägt und durch Nebel bzw. Regen das Spielen erschwert.

Ich bezog wieder ein Guesthouse, die Gastfamilie war ein pensioniertes Lehrerehepaar, dessen Kinder mittlerweile ausgezogen waren und nun Gäste in den alten Kinderzimmern (Einliegerwohnung) beherbergt. Das Paar hatte viel zu erzählen, sie kannten sich gut in der Umgebung aus und organisierten auch einen Fahrer ihres Vertrauens für mich (sehr günstig). Wir unterhielten uns viel über Glaube, Kultur und Sitten Sri Lankas. Das hier auszuführen würde den Rahmen sprengen 😉

Ich nutzte diese Unterkunft als Ausgangsort für zahlreiche Ausflüge in der Umgebung.

Horton-Plains-Nationalpark

Der erste Tagestrip von Nuwara Elia aus führte mich in den Nationalpark Hortan-Plains. Der von meiner Gastfamilie beauftragte Tuk Tuk Fahrer (sehr nett) rechnete nach „Einheimischentarif“ ab J

Der Park ist nicht ganz günstig (für Touristen) aber dennoch landschaftlich sehr schön und bietet eine einzigartige Flora und Fauna. Aufgrund seiner Artenvielfalt gehört er mittlerweile zum Weltkulturerbe.

Highlight des Parks, vor allem auch wegen dem coolen Namen ist „Worlds End“. Für Leute, die schon öfter im Hochgebirge unterwegs waren nicht wirklich spektakulär aber dennoch sehenswert, da man einen weiten Blick auf schöne Landschaften hat.

Angeblich war erst letzten ein (Niederländer) in den Abgrund gestürzt, konnte sich in letzter Sekunde an einem Zweig festhalten und gerettet werden. Wer das glauben mag, kann das gerne tun :-P Halte es für eher unwahrscheinlich, da überall nicht zu übersehende Schilder mit Warnhinweisen aufgestellt sind.

Für den Rundweg benötigt man ca. 4 Stunden, festes Schuhwerk wird empfohlen, da es einige steile und glatte (Wasserfall) Passagen gibt.

Als ich eine Pause einlegte, hörte ich lautes, lauter werdendes Summen aus einer Richtung. Ein Parkranger meinte, ich solle mich ducken, optional auf den Boden legen. Als ich da so lag, verdunkelte sich der Himmel und es zog ein riesiger Schwarm von Bienen (dem Geräusch nach eher Hornissen) über meinen Kopf hinweg. Schwarmzeit.

Nuwara Eliya (Teeplantage)

Mit dem Tuk Tuk Fahrer des Vortages hatte ich einen wirklich guten Guide und ich verabredete mich für diese Tour wieder mit ihm. Ich hatte ihn gebeten, mir ein bisschen die Gegend zu zeigen.

Er führ mit mir durch das Gebirge, zeigte mir gute Aussichtpunkte und brachte mich nach Absprache zu einer Tea Factory (Blue Field). Von der Ernte in den Bergen bis zur Handverlesung über den Mahlprozess bis hin zur richtigen Aufbrühtechnik. Weltweit bekannt ist der Tee aus Sri Lanka unter Ceylon Tea. Die hier angebaute Sorte war Peakoe. (Peakoe ist der alte Name von Shanghai, da der Tee ursprünglich aus China stammt)

Zum Schluss durfte ich mir drei Teesorten aussuchen, die mir dann mit einem Stück Gebäck gereicht wurden.

Danach nahm mich mein Fahrer noch zum Mittagessen mit. Eine Familie kochte für das ganze Dorf und jedermann kann sich am Buffet nehmen, was uns wieviel er möchte. Das Ganze für einen geringen Obolus. Das Essen war erstaunlich gut! Hatte aber Skrupel, mir noch Nachschlag zu holen, wollte den Leuten auch was übrig lassen.

Für mich, als Laie was Tee angeht, steht fest: Es gibt definitiv einen Unterschied bei schwarzem Tee 😊

 

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Alle Sri Lanka Blogbeiträge auf einen Blick:

Teil 1: Negombo HIER 

Teil 2: Colombo , Hikkaduwa HIER 

Teil 3: Unawatuna HIER

Teil 4: Mirissa  HIER

Teil 5: Bentota (Turtle Farm , Secret Garden) HIER

Teil 6: Galle Fort HIER

Teil 7: Nuwara Eliya , Horton-Plains Nationalpark HIER

Teil 8: Ratnapura , Adams Peak HIER

Teil 9: Kandy (Tempel Sri Dalada Maligawa)  HIER

 

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